Rückblick

Die Jugendwoche des Jahres 2019 startete an einem bewölkten, für diese Jahreszeit aber angenehm warmen 12. Oktober mit der Verfassungsprüfung. 25 Teilnehmer zwischen 10 und 21 Jahren präsentierten Jury und Tierarzt ihre Pferde. Im Anschluss der erste Ausritt, noch ohne Meute. Für viele der Jugendlichen die erste Begegnung mit dem Schwarzensteiner Gelände überhaupt. Hierbei verhielten sich alle Pferde erfreulich souverän.
Über die Woche verteilt bestand das Programm aus den alljährlichen Highlights wie Geschicklichkeit, Nachtwanderung und Ausbildung. So wurden die Teilnehmer neben der morgendlichen Arbeit mit den Hunden auch beim Springtraining mit Rainer Schmitt-Sasse gefordert und gefördert. An den Abenden rundeten Vorträge zu Meute, erster Hilfe sowie Vor- und Nachbereitung einer Jagd das Wissen ab.
Bei der Jugendjagd am Samstag demonstrierten die Teilnehmer eindrucksvoll ihr Können – ein krönender Abschluss einer tollen Woche.

Schleppjagd in Düsseldorf-Niederkassel
Diesen Tag kann uns keiner mehr nehmen! Eine Aussage von Laurentius Meuser (i.M.) der diese Traditionsjagd auf den Rheinwiesen ins Leben gerufen hat, traf auch diesmal wieder ins Schwarze. 
Auf Einladung von Heinz Schanowski, Heinz Hermanns, Dr. Christoph Brüster und Christian Rennette fanden sich wieder zahlreiche Schleppjagdreiter am Mittwoch auf den Düsseldorfer Rheinwiesen ein. Eine wahre Pracht waren die wieder hervorragend präparierten Sprünge,  die von den Reitern – unter den Augen von zahlreichen Zuschauern, teils mit Rädern auf dem Deich, teils auf den bereit gestellten Planwagen – zu überwinden waren. Die Meute jagte gewohnt betriebssicher auf den Wiesen des stark frequentierten Naherholungsgebietes mit entsprechend vielen Fremdeinflüssen.
Vielen Dank der Jagdherrschaft, die im Anschluss an die gelungene Jagd ins Brauhaus Johannes Albrecht einlud!

Haldern
Auf Einladung der Familie Lütkehans wurde am Tag der deutschen Einheit auf der  weitläufigen Wiesenlandschaft rund um Haldern geritten. Die Meute jagte gewohnt souverän auf den Schleppen, sodass es für Reiter und Zuschauer wieder ein Genuss war. Den Ausklang des schönen Tages genoss man beim Jagdessen im Reiterkasino Schweckhorst. 
Ein herzliches Dankeschön an die Familie Lütkehans! 

Bonner Wochenende 

Ein immer wieder gern angenommener Termin im Schleppjagdkalender des RWS ist das „Bonner Wochenende“, in diesem Jahr auf Einladung der Familien Schneider, Hocker und des Reit- und Jagdclubs Rodderberg am Samstag rund um Broich- und Lindenhof und Henriette Gräfin Strasoldo im Gelände um die Burg Gudenau am

Sonntag, abgerundet durch die Einladung der Familie Kappe am Samstag Abend.
Das Wetter meinte es gut mit den Reitern und so es blieb weitgehend trocken auf der gewohnt sportlichen Veranstaltung am Samstag auf den Rodderberg. Die Strecke lies wie immer jedes Reiterherz höher schlagen. Auch die Zuschauer genossen den Herbsttag und folgten den Reitern auf den bereitgestellten Anhängern. So konnten sie die Arbeit der Hundemeute bei optimalem Scent sehr gut mitverfolgen.
Am Sonntag dann – nach langen Jahren wieder – das Gelände rund um die Burg Gudenau. Herrlich! An beiden Tagen begleiteten uns die Akteure „Ralley Trois Fontaine“ aus Hagenau wieder mit ihren stimmungsvollen Klängen.
Ein herzliches Dankeschön an unsere Gastgeber, die uns zu diesem besonderen Wochenende eingeladen haben!

Schleppjagd in der Wildbahn des Merfelder Bruches 
Ein Highlight in jedem Jahr ist die Einladung der Familie von Croy auf das herrliche über 500 Hektar große Areal der Dülmener Wildpferde im Merfelder Bruch, die während der Schleppjagd jedoch auf einen sicheren Teil des Geländes getrieben werden 😇.

Bestes Jagdwetter, eine wildsichere Meute und eine tolle neue Streckenführung begeisterten auf 4 Runs mit zahlreichen Gräben und Hindernissen Reiter und Zuschauer.
Nach dem verdienten Curee für die Hunde und dem versorgen der Pferde wurden die Gäste des Herzogs und seiner Familie zum Jagdessen in die Feldscheune gebeten.

Einen herzlichen Dank an die Familie von Croy für diesen schönen Tag!

Endlich – Start in die Saison 2019/2020

Eine Woche später als gewohnt (die Equipage war zur ‚Fortbildung’ bei der EM in Luhmühlen, bei der unser Mitglied Ingrid Klimke Europameisterin der Vielseitigkeitsreiter wurde) begann die herbeigefieberte Jagderöffnung mit einem Feldgottesdienst, zelebriert von unserer ‚hauseigenen‘ Pfarrerin Christiane Münker-Lütkehans und endend mit dem Segen für alle Kreaturen. Die Bläser der Ralley Trois Fontaines, die uns schon am Vorabend stil- und stimmungsvoll einen schönen Abend bereiteten, sorgten auch bei der Feldmesse für Gänsehaut.

Dann, bei bestem Jagdwetter (wie gewohnt) ging es los. Die Hunde waren von unserem Huntsmen Heiko Burchard und der Equipage blendend durch die Sommerpause gebracht worden, so dass sie spurtreu und schnell die Schleppen abliefen, gefolgt von 47 Reitern die endlich wieder ihrer Passion frönen konnten und die alle wieder ohne Zwischenfälle zum Halali eintrafen.

Nach der Jagd wurde wie immer in der Feldscheune zum Essen geblasen. Ein herzliches Dankeschön an die Familien Hocker und von Menges für die freundliche Einladung! Auf eine gute Jagdsaison!!!!

Junghundeschau 2019 Da hörte die Gastfreundschaft auf beim Rheinisch-Westfälischen Schleppjagdverein: Zwei Tage vor der Junghundeschau der Meutehalter in der Deutschen Schleppjagdvereinigung wurden die ungebetenen Gäste aus der Familie der giftigen Eichenprozessionsspinner ganz unzeremoniell weggejagt – von Kammerjägern im Schutzanzug und mit schweren Waffen. Da war der Führring schon verlegt, weg von den Bäumen, wo die Raupen hausen, hinter das Haus Schwarzenstein, direkt an den RWS-Kennel – improvisiert, aber beileibe nicht provisorisch. 
Hoher Besuch
Der  JGHV-Vorsitzende Karl Walch vertritt in erster Linie die „grünen Jäger“ und ist auch der Chefredakteur der Zeitschrift „Der Jagdgebrauchshund“. Nicht nur seine Visite war ein Kompliment für die Schleppjäger. „Ihr müsst sehen, dass Ihr Eure Sache als immaterielles Kulturgut schützen lasst“, forderte er unter dem Eindruck  der Leistungen bei den drei Betriebsprüfungen, die der RWS, die Badischen Dragoner und die Rheinlandmeute gezeigt und alle bestanden haben.
Ergebnisse
Foxhounds
Rüden
Champion: Luke – HSJV
Reserve: Ethan – RWS

Hündinnen:
Championesse: Erna – RWS
Reserve: Quila/Katha WM/ jetzt RM) 

Beste Aufzucht: RWS für den E-Wurf aus Xaver – Diva

Beagles
Rüden:
Champion: Sam – VM
Reserve: Sandro – VM

Hündinnen:
Championesse: Stella – VM
Reserve: Only – BMM
Bester Wurf:  VM für S-Wurf aus Adam – Nicky
Text: Petra Schlemm 
Und hier ein link zu den Fotos die Herr Jäger gemacht hat.
https://www.pictrs.com/givemeasmile/7707317


Aachen:

Weißkopfseeadler kommen im Alltag von Meutehunden nicht oft vor – genaugenommen noch seltener als die große Kulisse mit 30.000 Besuchern in der Aachener Soers. Unter ungewohnten Bedingungen machten der Rheinisch-Westfälische Schleppjagdverein und die Rheinlandmeute beim Soerser Sonntag Werbung für die Schleppjagd.

Die Meute (und die Adler) standen im Mittelpunkt der Messe am Vormittag im Dressurstadion. Die Reiter nahmen außen am Hufschlag Aufstellung. Auch ohne Huntsman Heiko Burchard – sein Urlaub war schon vor einem Jahr beantragt – blieben die Hounds voll im Appell und nahmen auch die Stunde Wartezeit nach der Messe bis zu ihrem nächsten Auftritt auf der Wiese in großer Ruhe hin. „Als ich von der Falknervorführung hörte, habe ich etwas gezuckt. Aber dann sind wir bei der Flugvorführung nur etwas zur Seite gegangen und alles war gut“, zeigte die Master Christian Coenen zufrieden  mit seiner Equipage und dem ganzen rheinländischen Reiter-Aufgebot – und dem Echo in der Presse. Beim CHIO sind Pferde des Öfteren auf der Titelseite der Aachener Zeitung, aber Hunde kamen in diesem Zusammenhang eher selten vor. Eine perfekte Vorstellung!https://www.aachener-zeitung.de/sport/chio-aachen/soerser-sonntag-lockt-die-besucher-auf-das-chio-gelaende_bid-44044781#44

Jagdreitertage 2019

Die von unserem Sportwart Dirk Schneider angebotenen Trainings zur Vorbereitung der Jagdsaison wurden wieder gern von zahlreichen Mitgliedern angenommen. Egal ob neues Pferd, neues Mitglied oder zur Überprüfung der eigenen oder der Fitness des Pferdes – das Training mit Dirk Schneider sorgt für einen optimalen Start in die Saison.
Die Gastgeber Vogel, Struck und Nebe sorgten für einen kulinarischen Ausklang, der wieder sehr gerne angenommen wurde. Vielen Dank an die großzügigen Gastgeber und unseren Sportwart!